Gebrauchtes E-Bike, Pedelec oder Fahrrad kaufen?
Erst prüfen, dann zahlen.
Geben Sie die Nummer ein, die Ihnen der Verkäufer nennt oder die Sie am Rad ablesen: Rahmennummer, Motornummer, Akkunummer oder Displaynummer. Wir gleichen sie mit der GLOBALBACK-Cloud ab und zeigen Ihnen sofort, ob zu dieser Nummer eine Meldung vorliegt. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Die Rahmennummer ist meist unter dem Tretlager eingeschlagen, manchmal auch am Sattelrohr oder an der hinteren Radaufhängung. Motor-, Akku- und Displaynummern stehen auf dem jeweiligen Bauteil.
Zahlen statt Bauchgefühl
Wie groß das Problem wirklich ist
Fahrraddiebstahl ist kein Randthema, sondern ein europäisches Massendelikt – und wer sein Rad einmal verloren hat, sieht es meistens nicht wieder.
Quellen: Eurostat, polizeilich erfasste Straftaten in der EU, Datenjahr 2024. European Cyclists’ Federation (ECF), Analysepapier zu Fahrraddiebstahl, Juni 2023, Datenbasis 2020–2022. Nicht alle EU-Länder erfassen Fahrraddiebstahl gesondert – die europäischen Fahrradzahlen sind daher Näherungswerte und keine amtliche EU-Statistik.
Warum eine Minute Prüfen sich lohnt
Ein gestohlenes Rad kostet Sie doppelt
Ein Schnäppchen, das sich später als Diebesgut herausstellt, ist kein Schnäppchen. Sie verlieren das Rad – und in aller Regel auch Ihr Geld.
Sie werden nicht Eigentümer
An einer gestohlenen Sache erwirbt man kein Eigentum – auch dann nicht, wenn man beim Kauf völlig ahnungslos war. Taucht der rechtmäßige Eigentümer auf, kann er das Rad herausverlangen.
Ihr Geld holen Sie sich dann theoretisch beim Verkäufer zurück. Praktisch ist der bei solchen Geschäften meist nicht mehr auffindbar.
Wann Hehlerei im Raum steht
Strafbar macht sich, wer eine gestohlene Sache kauft und dabei weiß oder billigend in Kauf nimmt, dass sie aus einer Straftat stammt. Wer wirklich gutgläubig kauft, ist nicht automatisch Hehler.
Heikel wird es bei den typischen Warnzeichen: auffällig niedriger Preis, keine Rechnung, unleserlich gemachte Rahmennummer, ein Verkäufer, der sein eigenes Rad nicht kennt. Wer dann trotzdem zugreift, kann sich schlecht auf Ahnungslosigkeit berufen.
Ohne Käufer kein Markt
Gestohlene Räder werden gestohlen, weil sie sich verkaufen lassen. Je schwerer der Weiterverkauf fällt, desto unattraktiver wird das Geschäft.
Das ist keine Statistik, sondern eine einfache Überlegung – und der Grund, warum wir jeden bitten, vor dem Kauf zu prüfen und bei einem Warntreffer die Finger davon zu lassen.
Jeder Kauf ohne Prüfung hält den Kreislauf am Laufen. Jede Absage macht ihn ein Stück unrentabler.
Ehrlich gesagt
Was Ihnen das Prüfergebnis sagt – und was nicht
Nach der Eingabe erscheint eine farbige Karte. Damit Sie das Ergebnis richtig einordnen, hier vorab, was die Farben bedeuten.
Rot: Warnstatus
Der Eigentümer hat den Gegenstand als gestohlen, verloren oder unverkäuflich gekennzeichnet. Kaufen Sie nicht. Sie können den Eigentümer direkt über die Karte benachrichtigen; bei „gestohlen“ wird, sofern hinterlegt, das polizeiliche Aktenzeichen mit angezeigt.
Rot: verbundene Komponente
Die gesuchte Nummer selbst ist unauffällig, aber ein anderes Teil desselben Rades trägt einen Warnstatus – etwa ein sauberer Rahmen mit einem als gestohlen gemeldeten Motor. Genau dafür lohnt es sich, alle Nummern zu erfassen.
Gelb: Eintrag vorhanden, Status „verkäuflich“
Zu der Nummer gibt es einen Eintrag, und der Eigentümer hat den Verkauf freigegeben. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Klären Sie Herkunft und Eigentum trotzdem – Kaufbeleg, Ausweis, plausible Vorgeschichte.
Grau: kein Eintrag
Die Nummer ist bei uns nicht gemeldet. Das heißt nicht, dass das Rad sauber ist – es heißt nur, dass niemand es hier eingetragen hat. Die allermeisten Räder in Deutschland sind nirgends registriert.
Orange: technischer Fehler
Die Datenbank war kurz nicht erreichbar. Versuchen Sie es in ein paar Minuten noch einmal – und werten Sie diese Meldung bitte nicht als Ergebnis.
Mehrere Treffer
Seriennummern sind nicht weltweit eindeutig. Liegen zu einer Nummer Einträge verschiedener Hersteller vor, zeigen wir alle an – achten Sie auf Hersteller und Modell.
Was dieser Check nicht leisten kann
Wir sehen nur, was Eigentümer selbst eingetragen haben. Ein Rad, das nie registriert wurde, taucht hier auch nach einem Diebstahl nicht auf. Und wir können nicht ausschließen, dass jemand ein fremdes Rad einträgt und als „verkäuflich“ kennzeichnet.
Ein Ergebnis ohne Warnung ersetzt deshalb nicht Ihren gesunden Menschenverstand: Lassen Sie sich den Kaufbeleg zeigen, notieren Sie Name und Anschrift des Verkäufers, und misstrauen Sie Preisen, die zu schön sind.
Vier Nummern statt einer – solange die Papiere noch vor Ihnen liegen
Der beste Zeitpunkt für die Registrierung ist der Tag, an dem Sie das Rad bekommen. Rechnung, Übergabeprotokoll und Bedienungsanleitung liegen auf dem Tisch, der Akku ist noch nicht eingebaut, das Display noch nicht verschmutzt. Später sucht man diese Nummern selten freiwillig zusammen – und nach einem Diebstahl ist es zu spät.
- E-Bikes bestehen aus mehreren wertvollen Teilen. Bei GLOBALBACK erfassen Sie neben der Rahmennummer auch die Nummern von Motor, Akku und Bedienteil/Display – jede mit eigenem Hersteller, Modell und eigenem Status.
- Tragen Sie Ihr Rad als UNVERKÄUFLICH ein. Damit steht dauerhaft in der Cloud: Dieses Rad steht nicht zum Verkauf. Wird es Ihnen gestohlen und jemand prüft die Nummer, erscheint sofort eine rote Warnkarte – auch dann, wenn Sie den Diebstahl noch gar nicht bemerkt haben.
- Ein Klick ändert den Status. Verkaufen Sie das Rad, setzen Sie es auf VERKÄUFLICH – der Käufer sieht dann einen Eintrag statt einer Warnung. Wird es gestohlen oder verlieren Sie es, schalten Sie auf GESTOHLEN oder VERLOREN. Bei „gestohlen“ können Sie das polizeiliche Aktenzeichen hinterlegen.
- Verkaufen Sie sauber weiter. Über die Eigentumsübertragung geht der Eintrag auf den Käufer über – auch einzelne Komponenten, wenn Sie nur den Akku oder den Motor abgeben.
Beispiel: ein Pedelec in der Cloud
Beispielhafte Darstellung. Pflichtangabe ist die Rahmennummer; Motor, Akku und Bedienteil sind freiwillig – aber genau die Teile, die einzeln weiterverkauft werden.
Kostenlos, ohne GBID
Verlust oder Diebstahl melden
0 € · nur E-Mail-Adresse nötig
- genau ein Gegenstand pro Konto
- Status GESTOHLEN oder VERLOREN
- erscheint sofort auf allen GLOBALBACK-Prüfportalen
- Finder und Käufer können Sie über ein Kontaktformular erreichen
Das volle Programm
Mit GLOBALBACK-ID (GBID)
10,95 € je GBID für 3 Jahre · drei für 21,90 € · GLOBALBACK-Cloud inklusive
zzgl. einmalig 4,95 € Einrichtungsgebühr – bis 31.12.2026 geschenkt. Alle Preise sind Endpreise.
- mehrere Gegenstände eintragen, nicht nur einen
- alle Status, also auch UNVERKÄUFLICH für die Zeit vor einem Diebstahl
- alle Komponenten je Rad: Rahmen, Motor, Akku, Bedienteil
- Eigentumsübertragung beim Verkauf, Druckansicht, Rufnummer für Finder
- die GBID selbst: eine Nummer für alles, was Ihnen wichtig ist – nicht nur fürs Rad, drei Jahre gültig
Der zweite Fall
Viele Räder werden nicht verkauft, sondern stehen gelassen
Nicht jeder Diebstahl ist ein Geschäft. Ein Teil der Räder wird nur für eine Fahrt gebraucht und danach irgendwo abgestellt – am Bahnhof, im Gebüsch, an einer Straßenecke. Findet sie jemand und gibt sie ab, landen sie im Fundbüro.
Meldet sich dort nach einer gewissen Frist niemand, werden sie versteigert oder verwertet. Das Problem ist selten der Finder – es ist die Zuordnung: Ohne lesbare Nummer und ohne Eintrag irgendwo weiß niemand, wem das Rad gehört.
Was eine GBID ist
Genau hier setzt die GBID an – die GLOBALBACK-Identifikationsnummer. Sie ist eine weltweit einmalige Nummer, die Sie bei GLOBALBACK erhalten und selbst an Ihrem Eigentum anbringen: graviert, gedruckt, als Aufkleber oder als QR-Code. Sie ist kurz, gut lesbar und sitzt dort, wo man sie auch sieht – anders als die Rahmennummer, die unter dem Tretlager im Dreck steht.
Findet jemand Ihr Rad, muss er nichts wissen und niemanden suchen. Ist die GBID als QR-Code angebracht, genügt ein Scan mit dem Handy: Der Finder sieht sofort die Kontaktmöglichkeiten – ein Kontaktformular und, falls Sie eine hinterlegt haben, Ihre Rufnummer für Finder. Eingeben oder abschreiben muss er nichts mehr. Ohne QR-Code gibt er die GBID auf globalback.de ein und kommt zum selben Ergebnis, es dauert nur ein paar Sekunden länger. Ihre E-Mail-Adresse bekommt er in keinem Fall zu sehen.
Und weil dieselbe Nummer für alles gilt, was Ihnen wichtig ist, kennzeichnen Sie damit auch Schlüssel, Gepäck oder Kamera. Eine Nummer – nicht für jeden Gegenstand eine neue. Den passenden QR-Code dazu erzeugen Sie bei GLOBALBACK selbst.
Was die GBID nicht ist
Kein Peilsender, keine Ortung, kein Diebstahlschutz im Sinne eines Schlosses. Die GBID hilft in dem Moment, in dem ein ehrlicher Mensch vor Ihrem Rad steht und wissen möchte, wem es gehört.
Ein gutes Schloss brauchen Sie trotzdem. Als Faustregel empfehlen Fachleute, fünf bis zehn Prozent des Radpreises in ein stabiles Falt-, Ketten- oder Bügelschloss zu stecken.
Mehr über die GBID
Wie Sie die Nummer anbringen, welche Formen es dafür gibt, wie Sie den QR-Code erzeugen und was das Ganze kostet – die Einzelheiten stehen beim Anbieter.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet
Wo finde ich die Rahmennummer an meinem Fahrrad oder E-Bike?
In den meisten Fällen ist sie unter dem Tretlager in den Rahmen eingeschlagen, also an der Stelle, an der die Kurbeln sitzen. Weitere übliche Orte sind das Sattelrohr, die hintere Radaufhängung oder der Bereich des Steuerrohrs. Bei E-Bikes und Pedelecs steht sie zusätzlich häufig im Kaufbeleg oder im Übergabeprotokoll des Händlers.
Was kostet die Prüfung auf EBIKE-CHECK.online?
Nichts. Die Prüfung einer Nummer ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Sie brauchen weder ein Konto noch eine E-Mail-Adresse einzugeben.
Mein Rad wurde gestohlen – was soll ich tun?
Erstatten Sie zuerst Anzeige bei der Polizei; halten Sie dafür Rahmennummer, Kaufbeleg, Marke, Farbe und Fotos bereit. Danach können Sie das Rad kostenlos in der GLOBALBACK-Cloud als gestohlen eintragen. Es erscheint dann auf allen GLOBALBACK-Prüfportalen, und wer die Nummer prüft, sieht eine Warnung und kann Sie über ein Kontaktformular erreichen. Das polizeiliche Aktenzeichen können Sie mit hinterlegen.
Bedeutet „kein Eintrag gefunden“, dass das Rad sauber ist?
Nein. Es bedeutet nur, dass zu dieser Nummer in der GLOBALBACK-Cloud nichts gemeldet ist. Die allermeisten Räder in Deutschland sind nirgends registriert, und ein Dieb trägt sein Diebesgut natürlich nicht ein. Prüfen Sie deshalb zusätzlich Kaufbeleg, Ausweis des Verkäufers und die Plausibilität des Preises.
Brauche ich eine GBID, um mein Rad einzutragen?
Für eine Meldung als gestohlen oder verloren nicht – das geht kostenlos mit einem Gastzugang, allerdings für genau einen Gegenstand. Wenn Sie Ihr Rad vorsorglich eintragen möchten, mehrere Gegenstände verwalten oder den Status UNVERKÄUFLICH nutzen wollen, brauchen Sie eine GBID. Sie kostet 10,95 € für drei Jahre, drei GBIDs kosten 21,90 €, und die GLOBALBACK-Cloud ist darin enthalten. Dazu kommt einmalig eine Einrichtungsgebühr von 4,95 €, die der Anbieter bis zum 31.12.2026 erlässt.
Was passiert mit meinen Daten?
Für die reine Prüfung speichern wir keine persönlichen Daten von Ihnen. Für ein Konto in der GLOBALBACK-Cloud genügt eine E-Mail-Adresse; ein Passwort brauchen Sie nicht, die Anmeldung läuft über einen Einmal-Link per E-Mail. Wer eine Nummer prüft, sieht niemals Ihre E-Mail-Adresse – der Kontakt läuft über ein Formular. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Versichern ist nicht dasselbe wie vorbeugen
Über Diebstahlzahlen regen wir uns auf. Dann schließen wir eine Versicherung ab und halten die Sache für erledigt. Ist sie aber nicht: Eine Versicherung ersetzt Ihr Rad, sie verhindert keinen einzigen Diebstahl. Der Schaden ist damit nicht weg, er ist nur weitergereicht.
Und er kommt zurück. Je höher die Schadenssummen, desto höher die Beiträge – gezahlt von allen, die versichert sind. Wer irgendwann nicht mehr zahlen will oder kann, steht am Ende ganz ohne Schutz da.
Vorbeugen kostet dagegen fast nichts: die Nummern von Rahmen, Motor, Akku und Display einmal erfassen, solange Rechnung und Papiere noch vor Ihnen liegen. Danach sind sie da, wenn Sie sie brauchen – auch weit weg von zu Hause. Wer sein Rad mit in den Urlaub nimmt und es dort verliert, steht bei einer fremden Polizei und soll genau diese Nummern nennen. In der GLOBALBACK-Cloud haben Sie sie dabei, samt Fotos und Kaufbeleg.
Das Werkzeug ist da, der Zugang kostet nichts, das Eintragen dauert eine Minute. Nutzen muss es jeder selbst.